Februar 2026 | G/Geschichte – Im 3. Jahrhundert n. Chr. zieht sich der junge Ägypter Antonius in die Einsamkeit der lebensfeindlichen Wüste zurück – und wird ungewollt zum Star und ersten Mönch.

Um das Jahr 270 n. Chr. befindet sich der junge Ägypter Antonius in einer tiefen Lebenskrise. Kurz zuvor waren binnen Kurzem sowohl seine Mutter als auch sein Vater gestorben. Nur rund 20 Jahre alt, ist er nun für den Hof der Familie verantwortlich. Auch um die Versorgung und Erziehung seiner jüngeren Schwester muss er sich plötzlich kümmern.

Vielleicht ist Antonius überfordert von der Verantwortung, vielleicht in seiner Lebenssituation besonders sensibel – in jedem Fall ist er empfänglich für die Botschaften, die er bei einem Gottesdienst hört. Der wahre Christ, heißt es da, nehme sich Jesus Christus zum Vorbild. Und der verlange: „Gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!“ (…)

Erschienen in G/Geschichte, Ausgabe 2/2026.