September 2025 | G/Geschichte – Als die Nationalchinesen (Kuomintang) in Taiwan einrücken, treffen sie auf eine japanisch geprägte Bevölkerung – und unterdrücken diese blutig.

Am Abend des 27. Februar 1947 beobachten zwei Beamte in Taiwans Hauptstadt Taipeh, wie Lin Chiang-mai illegal Zigaretten verkauft. Ruppig konfiszieren die Staatsdiener die Ware. Doch Passanten eilen Frau Lin zu Hilfe. Im Handgemenge zückt einer der Beamten seine Waffe und schießt. Ein Mann stirbt. In den folgenden Tagen kommt es zu Protesten gegen die als ungerecht empfundene Herrschaft der Partei Kuomintang (Nationalchinesen) und ihres Anführers Chiang Kai-shek. (…)
Erschienen in G/Geschichte, Ausgabe 10/2025: Chinas Aufstieg. Vom Armenhaus zur Weltmacht.